تظاهرات به مناسبت اعتراض به روز 12 فروردین
و
پشتیبانی از جنبش مردمی (سبز) ایران
زمان: روز پنجشنبه 1 آپریل 2010 برابر با 12 فروردین 1389
مکان: Warenhaus Mönckebergstraße, Neben Karstadt
ساعت: 15 الی 17 بعد از ظهر
Vorgeschichte zur Gründung der islamischen Republik Iran am 31. März 1979
Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger
Vor 31 Jahren am 31. März 1979 und nach dem Volksaufstand gegen das alte Regime (11. Februar 1979 - Sturz der Monarchie) wurde das iranische Volk aufgefordert zu entscheiden, ob man anstelle einer parlamentarischen Monarchie eine islamische Regierung haben will. Unter starkem psychologischen und repressiven Druck ging das Volk zu den Wahlurnen. Im Vorfeld der Volksabstimmung war propagiert worden, dass eine Teilnahme an der Wahl eine islamische Pflicht bzw. unumgänglich ist. Außerdem wurde direkt und indirekt proklamiert, wer nicht zur Wahl gehe müsse mit gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nachteilen rechnen. Damit war deutlich und klar gemeint, wer keinen Wahlstempel in seinem damaligen passähnlichen Personalausweis hat, bekommt keine Spezialmarken zum Erhalt der staatlich subventionierten und billigen Lebensmittel, die Kinder erhalten keine staatliche Hilfe während ihrer Schul bzw. Studienzeit falls sie überhaupt zugelassen werden. Das Gleiche galt bei der Berufswahl und der Berufsausbildung. Kurz gesagt: wer uns nicht wählt ist gegen uns und somit unser Gegner!
Unter solch starkem psychologischen Druck gingen die Wähler zu den Wahllokalen, die wiederum stark von den Anhänger des greisen Ayatollah Khomeinis die sogenannten Islamische Revolution Komitees (Bewaffnete islamische Sitten -und Ordnungskräfte) beherrscht wurden und wählten zwangsmäßig die Staatform "die Islamische Republik" für den Iran.
Achtzehn Monate nach dieser Wahl brach der Krieg (1980 - 1988) zwischen dem Irak und dem Iran aus. Schuld an diesem Krieg waren die Hetzkampagnen des Teheraner Regimes zum Sturz des damaligen Irakischen Diktators Saddam Hussein. Im Vorfeld des Kriegs waren tausende Anhänger und Militärs des alten Regimes suspendiert, inhaftiert und exekutiert worden. Der Krieg dauerte fast 8 Jahre (22. September 1980 - 20 August 1988) und forderte hundert tausende von Toten, Verletzte und Invalide auf beiden Seiten. Nach dem Tod Ayatollah Khomeinis im Jahre 1989 wurde sein Nachfolger, der nach islamischen Gelehrten nicht theologisch als Ayatollah anerkannte Ali Khamenei, im Schnellverfahren von seinen Anhänger zum Religionsführer gewählt.
Er und seine Gefolgschaft herrtschen (Revolutionsgardisten, Paramilitärs die sogenannte Basijis, der Scheinparlement, der Scheinpräsident etc.) im Iran seit 1989 mit eiserner Faust. Bis heute wurden hunderte von Regimekritiker im Ausland ermordet und im Inland lassen die Herrscher jede Art von Opposition im Keim ersticken. Seit Beginn der Gründung der Islamischen Republik ist das Land Iran mehr und mehr in den Abgrund geraten. Seit dieser Zeit sind die Menschenrechte total suspendiert, das Land politisch isoliert, wirtschaftlich fast ruiniert und nicht zuletzt läuft man Gefahr, wegen der nicht transparenten Atompolitik, einen neuen Nahostkrieg bzw. Angriff auf den Iran zu provozieren.
Wegen der Betrugswahl im Iran von Juni 2009 und der brutalen Niederschlagung der sogenannten grünen Protestbewegung, gibt es für die Iranerinnen und Iraner nur eine Alternative:
رفراندم رفراندم این است شعار مردم (Persisch)
Refrendum Referendum - das verlangt das Volk
Gott segne das Iranische Volk
Hoch lebe der freie Iran